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Die Behandlung von Kindern ist ein großer und oft auch dankbarer Bestandteil meiner homöopathischen Praxis. Sie unterscheidet sich von der Behandlung von Erwachsenen in einigen Punkten:
Kinder reagieren schneller auf die gegebene Arznei. Das liegt zum einen daran, dass es sich bei Kindern oft um akute Erkrankungen handelt und zum anderen daran, dass die Lebenskraft insgesamt noch weniger beeinträchtigt ist und mehr Potenzial zur Selbstheilung vorliegt.
Daher werden die Folgetermine in einem schnelleren Rhythmus und dafür kürzer eingerichtet.
Kleine Kinder sind oft noch nicht oder nicht vollständig in der Lage, ihr Befinden selbst auszudrücken. Die Beobachtungen und Aussagen der Eltern nehmen also einen großen Bestandteil der Anamnese ein. Oftmals fließt auch die Zeit der Schwangerschaft und Geburt mit in die Verschreibung ein.
Bei der Behandlung von Kindern unter 4 Jahren lässt sich das Mittel häufig erst nach einigen Versuchen finden. Je auffälliger die Symptome oder das Verhalten des Kindes, desto einfacher ist die Verschreibung.
Homöopathie eignet sich bei Kindern für die Behandlung von:
Infekten und Infektanfälligkeit, Mittelohrentzündungen, Mandelentzündungen
Verhaltensauffälligkeiten, z.B. Hyperaktivität, ADS, Bettnässen, Auto- oder Fremdagressivität, Schul- und Versagensängste
Allergien, Neurodermitis, Asthma
Alle Beschwerden, die unter Anwendungsgebiete der Klassischen Homöopathie aufgelistet sind, lassen sich natürlich auch bei Kindern behandeln.
Eine homöopatische Behandlung ist oft eine Alternative zur frühzeitigen Behandlung mit Antibiotika oder ähnlichen Medikamenten. Dadurch kann sich die Abwehr des Kindes natürlich entwickeln und eine starke Konstitution aufbauen.
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